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Samstag, 03. Dezember 2016


Hans Keller, geb. 1959, gründete nach 6 Jahren Mitarbeit im Studio Clive Davis, FFM und in der Schweiz 1997 die „onlight photography“ in Frankfurt am Main.

www.die-kunst-zu-altern.de

Bericht zur Ausstellung

Foto: Hans Keller, Frankfurt

"Humorvoll und sympathisch brachte sich der Verbund für Alten-, Behindertenhilfe und Geriatrie im Frankfurter Osten, „Stichwort Care“, gut ein Jahr nach seinem kooperativen Zusammenschluss in Erinnerung. Mit starken Fotos des Fotografen Hans Keller präsentierte die Ausstellung eindrucksvoll ältere Menschen abseits gängiger Klischees.

Mit Humor ging es auch in der Lesung weiter, in der Maja Wolf aus dem Buch ihres Vaters Hans W. Wolf, „Mir rüsdische Sennjorn“, auf echt frankfodderisch die Besucher unterhielt. Nach der Begrüßung und Einführung von Markus Förner, Gastgeber im Hufeland-Haus, reflektierte Chefarzt der Geriatrie, Dr. Leonhard Fricke, die Thematik des Alterns.

Neben den kunstvollen, teils emotional anrührenden Bildern präsentierten sich hier in übersichtlichen Tableaus die zahlreichen Dienstleistungen der sechs Verbund-Mitglieder."

Ursula Schaffitzel - Journalistin

Foto: Hans Keller, Frankfurt
Ausstellungsplakat der Fotoausstellung "DIE KUNST ZU ALTERN"

Mit der Ausstellung „Die Kunst zu Altern“ haben wir eine unserer Gemeinsamkeiten präsentiert: Ein nicht nur defizit-orientiertes Bild vom Altern und unser Verantwortungsbewußtsein, altgewordenen Menschen im umfassenden Sinne gerecht zu werden, gespickt mit Humor und Ironie, die die Erschwernisse des Altwerdens leichter machen.

Fotografien von Hans Keller mit Bildern aus Film, Kunst und Projekten

Seit über 10 Jahren begleitet der Frankfurter Fotograf Hans Keller die Performance-Arbeiten von Fernanda Pinto. In unregelmäßigen Abständen organisieren sie gemeinsame, ungewöhnliche Fotoshootings wie die gezeigten Atelier-Fotos aus der Serie: „VIDAVIDA“ mit dem Anspruch „dass auch alte Menschen ein Recht auf Schönheit haben, dass sie schön sind und sich schön machen dürfen, unabhängig von ihrer Wandlung im Laufe eines Lebens“.

Im zweiten Teil der Ausstellung mit Bildern aus Film, Kunst und Projekten wurde gezeigt, dass es Rentnern auch zukünftig nicht an Spaß fehlen wird, anhand einer Installation (Fotodokumentation) von Baldur Burwitz, der die Protagonisten mit einem Looping durch die Luft schweben lässt. Der Thyssen-Krupp-Treppenlift ist die Basis des Projekts.

In einem Projekt von Gerhard Weber, Grimma – „ZUHAUSE – ganz privat“ – entstanden eindringliche Familienporträts. Neben Porträts von „jungen Familien, Singles und Couch-Potatoes“ greift er Themen wie das Altwerden auf, aber in einer Weise, dass sich die älteren Menschen sympathisch und unvoreingenommen darstellen können. Zu sehen ist das Paar „Ursula und Siegfried M. Und ein Schwarzweiß-Foto von Ursula M.“

Weitere attraktive Ausstellungsfotos waren das Clown-Projekt der Fotografin Anna Mutter aus Hamburg, die „Pension Fighter“ von Henrik Schrat und Pressefotos der Filme „Harold und Maude“ und „Das Jüngste Gewitter“.

Veranstalter: „Stichwort | Care
Verbund für Altenhilfe, Behindertenhilfe & Geriatrie im Frankfurter Osten“
www.stichwort-care.de